Bevor ich auf den Gewinner der diesjährigen Verleihung des Designer for Tomorrow Awards von P & C zu sprechen komme, muss ich erstmal auf mein persönliches Highlight der Show am heißen Freitagnachmittag eingehen: Mein wundervolles “Patenkind” Magdalena Stark eröffnete die Show mit ihrer nach wie vor unwiderstehlich exorbitanten Kollektion und wer läuft als Erste? Meine KumpelineTheresa Genth! Selbstverständlich war ich nach diesem Kracher schon mal seelig und konnte dann auch den “Doch-nicht-Sieg” meiner Favoritin verkraften. Der Gewinner ist Parsival Cserer, dessen Strickmode mit graphischen Mustern auch mich als neuen Fan gewonnen hat und mit dem wir nach dem Tam Tam noch ganz entspannt auf einem Hoteldach ein wenig feiern konnten. Auch wenn’s platt klingt: Für mich sind alle 8 Gewinner, ich für meinen Teil war tatsächlich von jeder Kollektion auf dem Laufsteg angetan. Und um Magdalena müssen wir uns auch keine Sorge machen, die zieht es wahrscheinlich bald nach Kopenhagen. Ist das nicht toll?
Der größte Spaß des Tages, ach Quatsch, des Monats geht eindeutig auf das Konto der Feuerwache Prenzlauer Berg, die ein Erbarmen mit den hitzegeplagten Berlinern hatte und kurzerhand die Schläuche in der Oderberger Straße ausrollte, um so einen WasserspaßNYC-alike anzuzetteln, der seinesgleichen sucht. So rannten wir zwei Stunden lang immer wieder durch die Fontänen und tollten wie die Kinder durch die Pfützen - ich weiß nicht, wie wir den Tag sonst hätten überleben sollen und kann einfach nur sagen: DANKE liebe Feuerwehrmänner, ihr seid meine Helden des Tages!
Die wohl charmanteste Festivität der Woche bescherten uns Wood Wood & Ellesse am Freitag im Kinderbad im Monbijoupark - wunderbar festgehalten von Katja inklusive Küsschen von meiner Wenigkeit!
Ich will mich hier gar nicht mit fremden Federn schmücken, die Häfte dieser Mördersounds habe ich meinem charmanten Anhang und seiner erstklassigen, musikalischen Expertise zu verdanken, die mir immer direkten Zugriff zum hottesten shit ermöglicht. Danke Liebes! Wie auch immer, diese 4 laufen bei mir gerade auf heavy rotation, also wollte ich diesen akkustischen Hochgenuss schnell mit euch teilen! ♥
…die Fortsetzung meines gestrigen Beitrags zu Laurèl und das bisherige Highlight meiner fünften Modewoche: Rena Lange. Lieber Herr Neale, wie schaffen Sie es nur, mich mit jeder einzelnen Ihrer Kreationen so um den Verstand zu bringen? Ich kann doch hier nicht 30 Bilder posten! Ich verbeuge mich vor ihrem einzigartigen Stilempfinden und bedanke mich für diesen Glanz & Gloria im Plastikzelt. Danke, Julian (darf ich Julian sagen?) - Danke.
Eines vorweg: Ich flaniere nicht über die Berliner Modewoche, um unbedingt Neues, Innovatives bzw. textile Zukunftsmusik aufzuspüren. Die sogenannte Avantgarde langweilt mich mittlerweile immer öfters: “Schwarz kann doch jeder” denke ich ab und an bei mir und dieses ganze Formen-Wirrwarr grenzt meines Erachtens langsam an Absurdität. Ich schiebe es einfach mal auf mein stetig zunehmendes Alter und dem damit wachsenden Spießer-Gen, dass ich mich immer mehr nach zeitloser Klassik und echtem, wahren Stil sehne. Genau deswegen geht mir auch das Herz bei Laurèl und Rena Lange auf. Hier ist alles durchdacht, bis in den kleinsten Nadelstich formvollendet und von so einmaliger Klasse, Größe und Eleganz, dass ich angesichts der Anmut der in den Kleider steckenden Grazien sofort ehrfürchtig erstarre. Vielleicht sollte ich die zweifellos erstklassigen Jungdesigner dieser Gefilde zukünftig lieber den jüngeren Kollegen/-innen überlassen und mich den mal mehr, mal weniger angestaubten Traditionshäusern widmen? Ich werde dies gleich mal bei einem schönen Bourbon überdenken…
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