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4 Katja | Musikalische Vorlieben

Katja bittet um musikalische Aufklärung, soll ’se haben! Dabei gibt es eines zu beachten - mein Baujahr! Ich bin ein Kind der 80er, ich bitte dies im Hinterkopf zu behalten. Los geht’s:

Meine frühesten Erinnerungen bzw. Kassettenkäufe gehen wohl in Richtung Roxette, Ace of Base und natürlich Michael Jackson, aber come on, das war Ende der 80ies nun mal so!

Einige Jährchen später mit 12/13/14 ging’s ganz schnell: Über Fanta 4, Freundeskreis und Massive Töne gelang ich in die Tiefen des - um es mit Vati’s Worten zu sagen – Gängstaräääps. Mit meiner 3 Jahre älteren Schwester ließ ich mir zwar gemeinsam das Nasenpiercing in der Marktstraße stechen, musikalisch entfernten wir uns aber schnell um Lichtjahre – einziger Berührungspunkt: das Dog Eat Dog Konzert 1995 im Docks, was mir zwei Wochen lang Ohrenpiepen bescherte. Während sie sich dann REM, Green Day, Garbage, Korn und Co. verschrieb gab es für mich ziemlich schnell nur noch West Coast. 2Pac und Wu-Tang Clan rauf und runter, zwischenzeitlich ein wenig Rhythm & Blues, das gehörte zum guten Ton in Hamburger Vorstadt Jugendclubs einfach dazu.

Mit 17 dann eröffnete sich mir mitttels stadtbekannten Kiffern (an dieser Stelle ein Gruß an LaHoMa Central, Gartenstadt und Konsorten) die Welt des melodischen, tiefsinnigen französischen HipHops, eine ganz neue akkustische Erfahrung, die meine kleinen feinen Öhrchen gehörig schulten. IAM, Faf Larage, Fonky Family, Freeman – das waren, nein, das sind Helden.

Während der Abizeit 2001-2002 kam 2Step und Drum’n Bass inkl. diverser Feten im Hafenklang, Phonodrom oder in der Roten Flora dazu und von da war es selbstverständlich nicht mehr weit zum….Ilääääktro. Während ich meine damalige Flamme DMA’s Mitchi noch inständig versuchte davon abzuhalten - „Ey du kannst doch jetzt nicht einfach TECHNO hören!?“, war der – Vorreiter wie eh und je – schon längst in die Sphären jeglicher elektronischer Klänge abgedriftet und bescherte mir mein erstes Mixtape. Von da an gab es kein Halten mehr – in meinen alltime-favourite Clubs, beide leider nicht mehr existent, im Click 808 im alten C&A-Gebäude und in der Tanzhalle in der Silbersackstraße wurde die Nacht zum Tag gemacht, das Tanzbein bis zur Erschöpfung geschwungen, hauptsache es drückte und pumpte. Zu unglaublichen Sets von Miss Kittin, Mathew Jonson, The Hacker, Ellen Alien und natürlich den Locals Harre, Cranque, Lawrence, Pelle usw.  fand ich meine persönliche Erleuchtung. Der Umzug vom Vorort directamente to St. Pauli anno 2004 war da nur von Vorteil…

Und heute? Heute höre ich alles davon, je nach Stimmungslage und Wetterbedingungen. Anthony Rother gesellt sich zu Dizzee Rascal, The Prodigy zu Mike Jones, James Holden zu The Roots, Modeselektor zu Alexander Kowalski und so weiter und so fort…

Was ich nie hören werde? Meine engsten Vertrauten wissen’s seit Jahren, an dieser Stelle noch mal offiziell – ich meide den Hamburger Berg wie die Pest (except Bambi Bar) oder noch plakativer: Indie My Ass!

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Category: DISCO ZONE

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6 Responses

  1. Juli sagt:

    ich schmunzel! : )

  2. claude sagt:

    the look, jetzt hab ich nen ohrwurm baby.

  3. Nicole sagt:

    Ach Roxette, so hat’s bei mir auch angefangen. Heute kann ich die allerdings noch nicht einmal mehr ertragen, um in Erinnerungen zu schwelgen. Die gehn bei mir gar nicht mehr…

  4. hanna sagt:

    oh mein gott ich liebe liebe liebe franz rap. du musst dir mal soprano a la bien anhören.

  5. philipp sagt:

    Faf Larage… Ich bin begeistert!!! Wie oft das in meinem Walkman lief…

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